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Beschreibung der festsitzenden
Zahnspangen |
Festsitzende Zahnspangen
Festsitzende Zahnspangen können vom Patienten selbst nicht abgenommen werden -– sie bestehen aus Plättchen (Brackets aus Metall, Plastik oder Keramik), die auf die Zähne geklebt werden, aus Bändern, die einen Zahn umfassen und aus Drähten (Abb. 1a, 1b).
Sie wirken mechanisch-aktiv wie eine gespannte Feder. Wichtig ist die Dosierung der Kräfte, um Schäden an Zähnen und Wurzeln zu vermeiden.
Die Kraftübertragung erfolgt vom Draht über das Bracket auf den Zahn. Je kleiner der Bracketschlitz, desto geringer dimensioniert der Draht und umso sanfter die Kräfte, bzw. je länger der Draht ( Verlängerung des Drahtes durch Schlaufenbiegungen) umso geringer die Kraftabgabe. Durch den Druck auf den Zahn wird in bestimmten Bereichen Knochen abgebaut und und durch den Zug an anderen Stellen wieder aufgebaut.Auf diese Weise wird der Zahn im Knochen bewegt.Daher ist es natürlich, dass während einer kieferorthopädischen Behandlung die Zähne etwas locker sind. Nach erfolgter Zahnbewegung festigen sie sich wieder.
Jede festsitzende Zahnspange ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig. Draht oder Brackets können empfindliche Stellen an der Mundschleimhaut verursachen, die Empfindlichkeit der Zähne beim Beißen ist erhöht.
Die meisten Patienten haben nach der Eingewöhnungsphase keine Probleme und empfinden die Zahnspange nicht mehr als fremd.
Gründliches und regelmäßiges Zähneputzen ist unerlässlich, da sich Beläge und Speisereste um die Brackets herum „ansammeln“ und dadurch die Kariesanfälligkeit erhöht ist.
Weiters ist es sehr wichtig, dass die Kontrolltermine eingehalten werden, damit es nicht zu einer Verzögerung in der Behandlung kommt.
Sie wirken mechanisch-aktiv wie eine
gespannte Feder. Wichtig ist die Dosierung der Kräfte,
um Schäden an Zähnen und Wurzeln zu vermeiden.
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| Abb.1a
Festsitzende Zahnspange Metall |
Abb.1b
Festsitzende Zahnspange Keramik |

Risse-Methode - biofunktionell-festsitzend
Behandlungsmethode
nach Dr. Georg Risse (Münster, Deutschland).
Mit dieser Methode verfügt die "Biofunktionelle
Kieferorthopädie"
über das neueste und fortschrittlichste Behandlungskonzept,
da sie völlig neue Wissensinhalte benachbarter
Disziplinen wie z.B. der Quantenphysik, der Anatomie und
der Allgemeinmedizin enthält.
Sie verwendet wesentlich zartere (dünnere)
Drähte mit hoher individueller Gestalt -, Form-
und Kontrollierbarkeit, die auch wesentlich geringere
Beschwerden verursachen. Die Risse-Technik wird den
langjährigen Forderungen anerkannter Institutionen
(Council of Education, USA 2003) nach leichteren Kräften
und neuesten Lehrmeinungen gerecht.
Mit ihr werden die Zähne schonender und individuell präziser geführt. Es können auch bissbedingte Schmerzzustände des Kopf-, Gesicht-, Kiefergelenk - und Schulterbereiches (Costen-Syndrom) therapiert werden
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| Abb. 2a:
Beispiel einer biofunktionell festsitzenden Zahnspange
mit individuell angepassten Drähten |
Abb. 2b:
Beispiel einer biofunktionell festsitzenden Zahnspange
mit individuell angepassten Drähten |
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| Abb. 3:
Stark vergrößertes Metallbracket
mit Bracketschlitz |
Um mit zarten Kräften zu arbeiten verwenden wir zum Beispiel einen 0.014 x 0.020 inch 14fach verseilten Draht. Die Drähte werden alle individuell dem Patienten angepasst (Abb. 2a, 2b), industriell vorgefertigte Drahtbögen werden nicht verwendet. Die Slothöhe (Schlitzbreite im Bracket - Abb.3) beträgt nur 0.016 inch = 0,40mm

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