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Instrumentelle Funktionsanalyse (Axiographie) und EMG (Elektromyographie) |
Instrumentelle Funktionsanalyse (Axiographie)
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Abb.: 1 - Instrumentelle Funktionsanalyse
(Foto: zebris Medical GmbH) |
Bei massiven Kiefergelenksbeschwerden in Zusammenhang mit Fehlstellung der Zähne dient die Instrumentelle Funktionsanalyse zur Behandlungsplanung, Behandlungsdokumentation, Verlaufskontrolle, Evaluierung und Qualitätssicherung.
Durch eine Aufzeichnung der Unterkieferbewegung kann eine spezifische Diagnose erstellt werden. Dies geschieht mittels Laufzeitmessung (Bewegungsaufzeichung über einen Zeitraum) durch Ultraschall.
Ausgangspunkt ist der sogenannten Gesichtsbogen (Abb. 1).der am Kopf leicht aufsitzt. Dazu in Beziehung steht eine Unterkiefergabel, die an der Vorderseite der Unterkieferzähnen leicht befestigt wird.
Ultraschallmeßsensoren zeichnen die Daten aller Bewegungen des Unterkiefers auf. Aus den unterschiedlichen Bewegungsmustern lassen sich Rückschlüsse auf eventuelle Funktionsstörungen erheben.
EMG (Elektromyographie)
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Abb.: 2 - EMG (Elektromyographie)
(Foto: zebris Medical GmbH) |
Für die Bewegung des Unterkiefers ist die Kaumuskulatur zuständig. Die Funktion dieser Muskeln kann mittels EMG (Abb. 2) aufgezeichnet werden.
Das EMG ist eine Ableitung bioelektrischer Signale der Muskulatur, die grafisch dargestellt wird.
Bei Funktionsstörungen der Muskeln ergeben sich charakteristische Veränderungen in der Aufzeichnung, die die Ruheaktivität, die Kontraktionsfähigkeit (Arbeitsfähigkeit) und die Erschöpfbarkeit betreffen.
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